Matthes, F./Loreck, C. (2021): Das Wind- und Solarenergie- Ausbaugesetz. Quantitative Bewertung der Mengen- und Kostengerüste. Untersuchung für die Stiftung Klimaneutralität

Studie „Das Wind- und Solarenergie-Ausbaugesetz“ – Rechtsicherheit für den künftigen Ausbau der Erneuerbaren

Ein deutlich beschleunigter Ausbau der erneuerbaren Energien ist entscheidend für das Erreichen von Klimaneutralität. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist seit Jahrzehnten das zentrale Instrument zur Finanzierung des Ausbaus in Deutschland. Die Kosten des Ausbaus sind in den vergangenen Jahren dramatisch gesunken, dennoch ist das Umlagevolumen des heutigen EEG – bedingt durch die kumulierten Kosten des Ausbaus in der Vergangenheit – nach wie vor erheblich. Durch Bundeszuschüsse werden die durch den Ausbau der Vergangenheit veranlassten Belastungen für die Stromkunden verringert.

Es bietet sich an, die Rechtsicherheit des künftigen Ausbaus der Erneuerbaren zu erhöhen, indem dieser auf eine eigene Rechtsgrundlage gestellt wird. Ein Wind- und Solarausbaugesetz könnte entwickelt werden, mit dem z.B. für ab 2023 in Betrieb gehende Wind- und Solaranlagen die Lücke zwischen den im Strommarkt erzielbaren Erträgen und einem wettbewerblich ermittelten Referenzpreis geschlossen und der Finanzierungsbedarf über eine separate Umlage abgedeckt werden würde. Die hier vorgelegte Untersuchung des Öko-Instituts im Auftrag von Stiftung Klimaneutralität ordnet ein solches Finanzierungsinstrument im Kontext eines ambitionierten Pfades zur Erreichung von Klimaneutralität mit Blick auf Stromerzeugungsmengen, Differenzkosten und resultierende Umlagen ein.

Agora Energiewende und Stiftung Umweltenergierecht haben dazu das Konzept eines beihilfefreien, schlankeren EEGs entwickelt und aus rechtlicher Sicht eingehend gewürdigt. Mehr dazu finden Sie hier.  

Oktober 2021 | Link zur Studie (Öko-Institut)

DIW Econ (2021): Wie viel Klimaneutralität steckt in den Wahlprogrammen? Eine Studie für die Stiftung Klimaneutralität.

Studie „Wie viel Klimaneutralität steckt in den Wahlprogrammen?“

DIW Econ hat im Auftrag von Stiftung Klimaneutralität untersucht, inwiefern die Vorschläge der demokratischen Parteien dazu ausreichen, die im neuen Klimaschutzgesetz verankerten Ziele zu erreichen. So, wie es bei Reformvorschlägen der Parteien zur Steuer-, Renten- oder Sozialpolitik üblich ist, diese gutachterlich zu bewerten und einer wissenschaftlichen Plausibilitäts- kontrolle zu unterziehen, führt diese Studie eine Plausibilitätskontrolle der vorgeschlagenen klimapolitischen Maßnahmen der jeweiligen Parteien mit Blick auf die Erreichung der Klimaziele durch. Damit leistet diese Analyse einen Beitrag zu einer transparenten, begründeten und plausiblen Diskussion der Klimapolitik.

Pressemitteilung

September 2021 | Link zur Studie (DIW Econ)

Agora Energiewende, Agora Verkehrswende, Stiftung Klimaneutralität (2021): Das Klimaschutz-Sofortprogramm. 22 Eckpunkte für die ersten 100 Tage der neuen Bundesregierung.

Publikation „Das Klimaschutz-Sofortprogramm“

Deutschland muss seine Klimaschutzanstrengungen gegenüber dem Status Quo verdreifachen. Nur so können die im neuen Klimaschutzgesetz vereinbarten Ziele von mindestens 65 Prozent weniger Treibhausgasemissionen bis 2030 und Klimaneutralität bis 2045 erreicht werden. Die kommende Bundesregierung muss in den ersten 100 Tagen ein umfassendes Klimaschutz-Sofortprogramm umsetzen, sonst werden die jährlichen Klimaziele regelmäßig verfehlt und Klimaneutralität 2045 kommt außer Reichweite.

Siftung Klimaneutralität hat gemeinsam mit Agora Energiewende und Agora Verkehrswende Vorschläge erarbeitet für ein Klimaschutz-Sofortprogramm. Es benennt 22 Maßnahmen, die so vorbereitet sind, dass die neue Regierung sie in den ersten 100 Tagen auf den Weg bringen kann.

August 2021 | Link zur Studie

Agora Verkehrswende und Stiftung Klimaneutralität (2021): Mobilitätswende vor Ort – Stärkung kommunaler Handlungsmöglichkeiten im Straßenverkehrsrecht.

Regelungsvorschlag „Mobilitätswende vor Ort“

Kommunen sind in einer Schlüsselposition, um die Mobilitätswende voranzubringen – etwa durch die Einrichtung von Fahrradstreifen, verkehrsberuhigter Zonen oder von Parkraumbewirtschaftung. Der derzeitige Rechtsrahmen, das Straßenverkehrsrecht, behindert Kommunen aber häufig dabei. Vor diesem Hintergrund haben Stiftung Klimaneutralität und Agora Verkehrswende die Rechtsanwaltskanzlei Becker Büttner Held damit beauftragt, mit einem Rechtsgutachten zu prüfen, wie im Rahmen eines schnell umzusetzenden Sofortprogramms das Straßenverkehrsrecht geändert werden kann, um die Handlungsmöglichkeiten der Kommunen zur Umsetzung der Mobilitätswende zu stärken.

Gestützt auf das Rechtsgutachten machen Stiftung Klimaneutralität und Agora Verkehrswende einen Vorschlag für eine kurzfristige Reform des Straßenverkehrsrechts.

Juli 2021 | Link zur Studie

Stiftung Klimaneutralität, Agora Energiewende, Agora Verkehrswende (2021): Politikinstrumente für ein klimaneutrales Deutschland. 50 Empfehlungen für die 20. Legislaturperiode (2021–2025).

Publikation „Politikinstrumente für ein klimaneutrales Deutschland“

Deutschland will bis 2045 klimaneutral werden und als Zwischenschritt bis 2030 seine Treibhausgasemissionen um mindestens 65 Prozent unter das Niveau von 1990 reduzieren. Diese höhere Ambition ist umsetzbar, erfordert aber eine komplett neue Qualität und ein deutlich höheres Tempo in der Klimapolitik.

Stiftung Klimaneutralität hat in Kooperation mit Agora Energiewende und Agora Verkehrswende Vorschläge für 50 Politikinstrumente entwickelt, die es in der kommenden Legislaturperiode zu beschließen gilt, um das für 2030 angehobene Zwischenziel zu erreichen.

Juni 2021 | Link zur Studie

Agora Verkehrswende und Stiftung Klimaneutralität (2021): Klimastresstest für den Bundesverkehrswegeplan. Vorschlag für eine kurzfristige Reform.

Reformvorschlag „Klimastresstest für den Bundesverkehrswegeplan“

Der Bundesverkehrswegeplan (BVWP) ist das wichtigste Planungsinstrument für die Infrastruktur in den Bereichen Straße, Schiene und Wasser. Der BVWP 2030 umfasst ein Volumen von etwa 270 Milliarden Euro. In seiner derzeitigen Form ist er nicht kompatibel mit dem Klimaschutzziel von 65 Prozent Treibhausgasminderung bis 2030 und Treibhausgasneutralität bis 2045.

Vor diesem Hintergrund haben Stiftung Klimaneutralität und Agora Verkehrswende die Rechtsanwaltskanzlei Becker Büttner Held damit beauftragt, in einem Rechtsgutachten zu untersuchen, ob und wie der Bundesverkehrswegeplan und die darauf aufbauenden Ausbaugesetze kurzfristig so angepasst werden können, dass die Planung der Infrastruktur mit den Klimaschutzzielen im Ein­klang steht.

Vor diesem Hintergrund machen Stiftung Klimaneutralität und Agora Verkehrswende einen Vorschlag für eine kurzfristige Reform.

Juni 2021 | Link zur Studie

Stiftung Klimaneutralität (2021): Agenda für eine sozial gerechte Wärmewende. Ein Regelungsvorschlag.

Regelungsvorschlag „Agenda für eine sozial gerechte Wärmewende“

Die neuen Klimaziele der Bundesregierung verlangen im Gebäudebereich deutlich mehr Tempo als bisher: 5,5 Millionen Tonnen CO2 muss die Bundesrepublik jedes Jahr laut der Novelle des Klimaschutzgesetzes in diesem Bereich einsparen. Damit der Treibhausgasausstoß von Häusern in Deutschland bis 2045 auf null sinkt, muss dieser bereits bis 2030 nahe-zu halbiert werden. Gerade im Gebäudesektor ist wirksamer Klimaschutz aufgrund langer Investitionszyklen, geringer Preiselastizitäten und den Anreizstrukturen von Vermietenden und Mietenden nur mit einem breiten Instrumentenmix realisierbar. Stiftung Klimaneutralität schlägt auf Grundlage einer umfassenden Studie von Öko-Institut und Hamburg Institut ein Handlungskonzept für die kommende Legislaturperiode vor.

Juni 2021 | Link zur Studie

Stiftung Klimaneutralität (2021): CO2-Kosten an die Bürger/innen zurückgeben durch Absenkung der EEG-Umlage. Ein Regelungsvorschlag,

Regelungsvorschlag „CO2-Kosten an die Bürger/innen zurückgeben durch Absenkung der EEG-Umlage“

Ein wirksamer CO2-Preis deutlich oberhalb des heutigen Niveaus und des von der Bundesregierung bisher geplanten Preispfades muss ein zentrales Element jeder ernst gemeinten Klimapolitik sein. Zudem erfordert Klimaneutralität eine weitgehende Elektrifizierung möglichst vieler Bereiche der Volkswirtschaft. Die EEG-Umlage war zwei Jahrzehnte lang Garant einer verlässlichen Förderung erneuerbarer Energien, heute wirkt sie bei der Elektrifizierung der anderen Sektoren wie eine Investitionsbremse.

Gestützt auf einer Studie des Öko-Instituts hat Stiftung Klimaneutralität hat nun erstmals ein in sich schlüssiges Gesamtkonzept entwickelt. Dieses sieht vor, im Gegenzug zu einer notwendigen Erhöhung der CO2-Preise für fossile Brennstoffe im Gebäude- und Verkehrsbereich die Stromkosten durch die Abschaffung der EEG-Umlage deutlich zu senken. Dies schafft nicht nur klare Anreize für eine Elektrifizierung der Sektoren Gebäude und Verkehr. Es führt auch dazu, dass die Politik nicht länger mit knappen Steuermitteln gegen verzerrte Marktkräfte „anfördern“ muss. Es handelt sich somit um eine „Win-Win-Strategie“ für den Klimaschutz.

Juni 2021 | Link zur Studie

Stiftung Klimaneutralität (2021): Klimawende in der Landwirtschaft. Ein Regelungsvorschlag.

Regelungsvorschlag „Klimawende in der Landwirtschaft“

Auch wenn große Anteile der Treibhausgas-Emissionen in der Landwirtschaft biologischer Natur sind und nicht völlig vermieden werden können, verbleibt ein beträchtliches Minderungspotential, das die Landwirtschaft zur Klimaneutralität beisteuern kann und sollte. Dabei geht es vor allem um die Vermeidung von Stickstoffüberschüssen bei der Düngung und die Verringerung von Methanemissionen bei der Tierhaltung.

Gestützt auf ein wissenschaftliches Gutachten eines Konsortiums unter Leitung von Wissenschaftlern der Berliner Humboldt-Universität hat die Stiftung Klimaneutralität entsprechende Handlungsempfehlungen entwickelt.

Juni 2021 | Link zur Studie

Stiftung Klimaneutralität (2021): Wasserstoffstrategie 2.0: Mehr Tempo beim Markthochlauf. Ein programmatischer Vorschlag.

Vorschlag „Wasserstoffstrategie 2.0: Mehr Tempo beim Markthochlauf“

Unsere Studie „Klimaneutrales Deutschland 2045“ prognostiziert schon für das Jahr 2030 einen Bedarf von gut 60 TWh Wasserstoff. Selbst bei einem sehr schnellen Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland und einer Erhöhung der Elektrolysekapazität auf 10 GW, kann nur knapp ein Drittel des Bedarfs durch inländische Produktion gedeckt werden.

Vor diesem Hintergrund hat die Stiftung Klimaneutralität das Öko-Institut beauftragt, zu untersuchen, wie die derzeitige Nationale Wasserstoffstrategie weiterentwickelt werden sollte, damit die Klimaziele erreicht werden können.

Auf der Grundlage dieser Untersuchung schlägt Stiftung Klimaneutralität Eckpunkte für eine Wasserstoffstrategie 2.0 vor.

Mai 2021 | Link zur Studie

Stiftung Klimaneutralität (2021): Abbau fiskalischer Privilegien im Luftverkehr. Ein Regelungsvorschlag.

Regelungsvorschlag „Abbau fiskalischer Privilegien im Luftverkehr“

Kein anderes Verkehrsmittel verursacht höhere Treibhausgasemissionen pro Person und Kilometer als das Fliegen. Während die Treibhausgasemissionen in Deutschland zwischen 1990 und 2019 insgesamt um 35% zurückgingen, stiegen die des Flugverkehrs um 150%. Dennoch wird diese Verkehrsart durch eine Reihe von steuerlichen Privilegien künstlich verbilligt. Basierend auf einer Studie des Öko-Instituts macht Stiftung Klimaneutralität Vorschläge, wie die diversen Privilegien des Luftverkehrs abgebaut werden können.

Mai 2021 | Link zur Studie

Mönnig, Anke/ Lutz, Christian/ Becker, Lisa/ Maier, Tobias/ Zika, Gerd (2021): Arbeitsmarkteffekte eines klimaneutralen Langfristpfads bis 2030. Kurzstudie im Auftrag der Stiftung Klimaneutralität.

Kurzstudie „Arbeitsmarkteffekte eines klimaneutralen Langfristpfads bis 2030“

Die Szenarien „Klimaneutrales Deutschland 2045“ und „Klimaneutrales Deutschland 2050“ haben aufgezeigt, welche zusätzlichen Klimaschutzmaßnahmen notwendig sind, um das erforderliche Zwischenziel von 65% Treibhausgasminderung bis zum Jahr 2030 zu erreichen. Der mit dem Weg zu einem klimaneutralen Deutschland verbundene Strukturwandel wirkt sich positiv auf Wirtschaftswachstum und Erwerbstätigkeit aus. Das ist das Ergebnis von Berechnungen der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) im Auftrag der Stiftung Klimaneutralität, bei denen das Ziel einer CO2-Minderung von minus 65% bis 2030 zugrunde gelegt wurde.

Mai 2021 | Link zur Studie

Stiftung Klimaneutralität (2021): Fehlinvestitionen vermeiden: Klimaneutralität 2045 und das Ende des Einsatzes fossiler Brennstoffe. Ein Regelungsvorschlag.

Regelungsvorschlag „Fehlinvestitionen vermeiden“

Die neuen Zielvorgaben für die deutsche Klimaschutzpolitik erfordern eine nahezu komplette Umkehrung des deutschen Primärenergieverbrauchs, der bisher noch zu 80% auf fossilen Energieträgern beruht. Klimaneutralität bis 2045 heißt nichts anderes, als dass bis dahin die Nutzung von Erdöl, Kohle und Erdgas in Deutschland beendet sein muss. Dieses Enddatum bedarf einer gesetzlichen Verankerung – und zwar unverzüglich, denn viele Anlagen haben Abschreibungszeiträume, die teilweise weit über 2045 hinausreichen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass heute Fehlinvestitionen getätigt und morgen Entschädigungsansprüche von Privaten gegenüber der Gemeinschaft der Steuerzahler geltend gemacht werden. Basierend auf einem Rechtsgutachten hat Stiftung Klimaneutralität einen Vorschlag erarbeitet, wie die Verwendung von fossilen Energieträgern in allen Bereichen der Volkswirtschaft auf den Zeitraum bis zum 1.1.2045 befristet werden kann.

Mai 2021 | Link zur Studie

Stiftung Klimaneutralität (2021): Genehmigungsverfahren beschleunigen mit einem Windenergie-an-Land-Gesetz. Regelungsvorschlag.

Regelungsvorschlag „Genehmigungsverfahren beschleunigen mit einem Windenergie-an-Land-Gesetz“

Der Ausbau der Windenergie an Land ist in den letzten Jahren eingebrochen. Eine der wesentlichen Ursachen sind die überlangen Genehmigungsverfahren, die sich in vielen Fällen inzwischen über Jahre hinziehen. Die Länge der Verfahren führt zudem häufig dazu, dass auf bestimmte Anlagentypen ausgelegte Anträge völlig neu gestellt werden müssen, wenn die beantragten Anlagen nicht mehr verfügbar sind oder der Antragsteller auf modernere Anlagen umsteigen möchte. Ohne eine grundlegende Reform des Zulassungsrechts mit einer deutlichen Beschleunigung der Genehmigungsverfahren lassen sich weder die Ausbauziele für die Windenergie noch die Klimaziele erreichen. Um eine deutliche Beschleunigung der Genehmigungsverfahren zu erzielen, macht Stiftung Klimaneutralität einen Vorschlag für ein Windenergie an Land Gesetz (WindLandG).

Mai 2021 | Link zur Studie

Stiftung Klimaneutralität (2021): Planungssicherheit für den Stromsektor schaffen mit einem Mindestpreis für die CO2-Emissionen. Regelungsvorschlag.

Regelungsvorschlag „Ein Mindestpreis für CO2 in der Stromerzeugung“

Die neuen Klimaziele der Bundesregierung sehen für 2030 eine Minderung der Treibhausgasemissionen um 65% vor. Dieses Ziel kann nach Analysen der Stiftung Klimaneutralität nur durch ein Vorziehen des Kohleausstiegs von derzeit 2038 auf 2030 erreicht werden. Eine solche Entwicklung ist zwar in Folge der in der EU ebenfalls kürzlich angehobenen Klimaziele wahrscheinlich, sollte aber im Interesse der Investitionssicherheit im deutschen Stromsektor durch einen Mindestpreis abgesichert werden. Basierend auf einer Studie des Öko-Instituts sowie einem Rechtsgutachten der Stiftung Umweltenergierecht schlägt Stiftung Klimaneutralität die Einführung eines nationalen CO2-Mindestpreises für den Stromsektor vor. 

Mai 2021 | Link zur Studie

Stiftung Klimaneutralität (2021): Klimaschutz und Artenschutz - Wie der Zielkonflikt beim Ausbau der Windenergie konstruktiv aufgelöst werden kann. Regelungsvorschlag. Berlin, Mai 2021

Regelungsvorschlag “Klimaschutz und Artenschutz“

Bis 2030 werden Windenergieanlagen an Land mit einer installierten Leistung von 80 GW benötigt, bis 2045 sogar 145 GW. Ende 2020 waren jedoch erst knapp 55 GW installiert. Der Ausbau der Windenergie an Land ist jedoch in den letzten drei Jahren massiv eingebrochen. Neben dem Mangel an verfügbaren Flächen ist einer der wesentlichen Gründe für diesen Einbruch der ungelöste Zielkonflikt mit dem Artenschutz. Immer öfter landen Streitfragen vor den Gerichten; bislang ist es nicht gelungen, Klimaschutz und Artenschutz in Einklang zu bringen. Basierend auf einem Fachgutachten und einem Rechtsgutachten hat Stiftung Klimaneutralität einen Vorschlag zur Lösung des Zielkonflikts zwischen Klimaschutz und Artenschutz beim Ausbau der Windenergie erarbeitet.

Mai 2021 | Link zur Studie

Prognos, Öko-Institut, Wuppertal Institut (2021): Klimaneutrales Deutschland 2045. Wie Deutschland seine Klimaziele schon vor 2050 erreichen kann. Zusammenfassung im Auftrag von Stiftung Klimaneutralität, Agora Energiewende und Agora Verkehrswende.

Studie „Klimaneutrales Deutschland 2045“

Die Studie „Klimaneutrales Deutschland“, erstellt in Kooperation mit Agora Energiewende und Agora Verkehrswende, zeigt anhand von Szenarien, wie Deutschland bis zum Jahr 2045 klimaneutral werden kann. Die Vorgängerstudie Klimaneutrales Deutschland 2050 beschreibt, wie das vom Bundestag beschlossene Ziel bis Mitte des Jahrhunderts erreicht werden kann. Mit der nun vorliegenden Studie zeigen wir, dass Klimaneutralität auch schon 2045 möglich ist. Dies reduziert die insgesamt freigesetzten Treibhausgasemissionen noch einmal deutlich. Die grundsätzlichen Prämissen der 2050-Studie gelten weiterhin: Der Pfad ist realistisch, das Ziel wird innerhalb der üblichen Investitions- und Lebenszyklen sowie unter Wahrung von Wirtschaftlichkeit und gesellschaftlicher Akzeptanz erreicht. Wesentliche Hebel für eine zusätzliche Beschleunigung sind ein schnellerer Ausbau der Erneuerbaren, ein zügigerer Wasserstoff-Hochlauf, eine beschleunigte Elektrifizierung im Verkehr, eine weitere Verstärkung der Gebäudesanierungen sowie größere Marktanteile von pflanzlichen anstelle von tierischen Eiweißprodukten in der Zeit nach 2030.

April 2021 | Link zur Studie

Prognos (2021): Klimaneutralität und Versorgungssicherheit im Strommarkt: Bewertung der Versorgungssicherheit bis zum Jahr 2030 der Szenarien KN2050 und KN2045 aus der Studie „Klimaneutrales Deutschland“. Studie im Auftrag von Stiftung Klimaneutralität.

Studie zur Versorgungssicherheit auf dem Weg zur Klimaneutralität

Die Szenarien Klimaneutrales Deutschland 2045 und Klimaneutrales Deutschland 2050 zeigen Wege zur Klimaneutralität in Deutschland 2045 bzw. 2050 auf. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie in einem sich derart stark verändernden Stromsystem die Versorgungssicherheit gewährleitest werden kann. Stiftung Klimaneutralität hat Prognos beauftrag, die Frage der Versorgungssicherheit auf dem Strommarkt zu untersuchen. Die hier vorgestellte Studie stellt Analysen zur Versorgungssicherheit in den Klimaneutralitätsszenarien dar und gibt einen Ausblick auf systemische Maßnahmen zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit.

April 2021 | Link zur Studie

Stiftung Klimaneutralität (2021): Intelligente CO2-Bepreisung für Pkw. Instrumentenvorschlag.

Instrumentenvorschlag „Intelligente CO2-Bepreisung für Pkw“

Das Verkehr ist das Sorgenkind der Klimapolitik. Ohne einen massiven Hochlauf der Elektromobilität werden wir unsere Klimaziele nicht erreichen. Bis zum Jahr 2030 muss ein Umstieg auf 14 Millionen E-Pkw gelingen. Im Rahmen eines Rechtsgutachtens hat Stiftung Klimaneutralität untersuchen lassen, welche Handlungsmöglichkeiten der nationale Gesetzgeber hat. Auf der Grundlage dieses Gutachtens macht die Stiftung einen Vorschlag, wie die Kfz-Steuer zu einer intelligenten CO2-Bepreisung weiterentwickelt werden kann. Ziel ist es, Kostenparität bei der Anschaffung von E-Pkw und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor zu schaffen und damit die Antriebswende zu beschleunigen.

März 2021 | Link zur Studie

Stiftung Klimaneutralität (2021): Wie kann die Verfügbarkeit von Flächen für die Windenergie an Land schnell und rechtssicher erhöht werden? Regelungsvorschlag.

Regelungsvorschlag “Mehr Flächen für Windenergie“

Auf dem Weg zur Klimaneutralität wird die Windenergie zur wichtigsten Energiequelle in Deutschland. Um den notwendigen Ausbau der Windenergie in Deutschland zu beschleunigen, müssen deutlich mehr qualifizierte Flächen für den Bau von Windenergieanlagen verfügbar gemacht werden. Wir schlagen eine Neufassung der sogenannten Konzentrationszonenplanung im Baugesetzbuch vor, was sich schnell umsetzen lässt. Gestützt ist der Vorschlag auf einem Gutachten des Augsburger Umwelt- und Planungsjuristen Professor Martin Kment. Durch diesen Vorschlag wird bei Kommunen und Ländern ein positiver Anreiz geschaffen, der Windenergie ausreichend Flächen zur Verfügung zu stellen.

Januar 2021 | Link zur Studie

Prognos, Öko-Institut, Wuppertal Institut (2020): Klimaneutrales Deutschland. Studie im Auftrag von Agora Energiewende, Agora Verkehrswende und Stiftung Klimaneutralität.

Studie „Klimaneutrales Deutschland“

Die Studie „Klimaneutrales Deutschland“, erstellt in Kooperation mit Agora Energiewende und Agora Verkehrswende, zeigt anhand von Szenarien, wie Deutschland bis zum Jahr 2050 klimaneutral werden kann, mit Wirtschaftlichkeit, Wahrung der Investitionszyklen und Akzeptanz als Kernkriterien. Dies ist möglich durch die konsequente Anwendung von heute schon verfügbaren oder bereits weit entwickelten Technologien. Klimaneutralität erfordert den Aufbau eines komplett auf erneuerbaren Energien basierenden Stromsystems. Straßenverkehr und Wärmeversorgung werden weitgehend auf strombasierte Lösungen umsteigen. Die effiziente Sanierung des Gebäudebestands und der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft für Industrie, Energiewirtschaft, Schiffs- und Flugverkehr sind unerlässlich.

Oktober 2020 | Link zur Studie