Studien | April 2024

Stiftung Klimaneutralität (2024). Internationale Klima- und Transformationspartnerschaften: Internationale Zusammenarbeit stärken, großvolumige Investitionen forcieren, neue Finanzierungsformen etablieren / Weiterentwicklung der KfW zu einer Klima- und Transformationsbank, April 2024.

Investitionen und Partnerschaften für die Transformation zur Klimaneutralität

Die aktuellen Studien im Auftrag der Stiftung Klimaneutralität entwickeln ein erweitertes und investitiossorientiertes Konzept für Klima- und Transformationspartnerschaften, das die aktuellen internationalen Herausforderungen der Transformation zur Klimaneutralität adressiert, attraktiv für Partnerländer auch aus dem globalen Süden ist, und sich aufbauend auf bestehenden Partnerschaften politisch schnell umsetzen lässt. Auf Grundlage einer vertieften Analyse der KfW Bankengruppe werden Maßnahmen für eine konsequente Weiterentwicklung der KfW zu einer Klima- und Transformationsbank diskutiert.

Zu den Studien

Politikforum 2024

Staatssekretärin Jennifer Morgan (Auswärtiges Amt) erläutert in ihrer Keynote die Position der Bundesregierung

Investitionspartnerschaften für Klimaneutralität und Resilienz

Mit den veränderten geopolitischen Herausforderungen sollte Deutschland auch seine internationalen Partnerschaften mit Blick auf den Aufbau von net-zero Industrien bei den beteiligten Partnern schnell justieren und diversifizieren. Hierfür ist es notwendig, eine investitionsorientierte Strategie zu entwickeln, neue Strukturen aufzubauen und ausreichend Finanzierung bereit zu stellen.

Im Rahmen des Politikforums 2024 präsentierte die Stiftung Klimaneutralität zwei aktuelle Studien zu internationalen Klima- und Transformationspartnerschaften und der Rolle der KfW Bankengruppe in der internationalen Klima- und Transformationsfinanzierung.

Resilienz und politische Souveränität

Prognos, Öko-Institut, Wuppertal Institut (2023): Souveränität Deutschlands sichern – Resiliente Lieferketten für die Transformation zur Klimaneutralität 2045. Studie im Auftrag der Stiftung Klimaneutralität

Die Stiftung Klimaneutralität hat ein Konsortium von Prognos, Öko-Institut und Wuppertal Institut beauftragt, die Bedarfe an Rohstoffen und Zwischenprodukten mit ihren kritischen Schwachstellen und Abhängigkeiten bei zentralen Transformationstechnologien wie Photovoltaik, Windkraft und Elektromobilität, aber auch grünem Stahl, entlang ihrer gesamten Lieferketten lückenlos zu analysieren und die neuralgischen Punkte mit besonderem politischem Handlungsbedarf zu identifizieren. Die Studie der Stiftung Klimaneutralität liefert zum ersten Mal länderspezifische Daten zur Resilienz kritischer Lieferketten für Deutschland durch eine Zeitreihenanalyse in Fünfjahresschritten bis zu dem durch die Bundesregierung für die Klimaneutralität beschlossenen Zieljahr 2045.

Etwa in der Solarlieferkette ist Deutschland in kritischen Komponenten fast vollständig abhängig von außereuropäischen Lieferanten. Ähnlich sieht es bei den für die Elektromobilität und Windenergie essentiellen Permanentmagneten aus. Diese starke Abhängigkeit gefährdet nicht nur eine verlässliche Transformation zur Klimaneutralität und erschwert den sicheren Aufbau von wichtigen Zukunftsindustrien hierzulande. Sie macht uns zudem politisch erpressbar in Zeiten unruhiger geopolitischer Fahrwasser.

September 2023 | Langfassung | Kurzfassung | Factsheets | Politikmaßnahmen 

Forum Klimaneutralität 2023 | Studienpräsentation

Wie sichern wir unsere Lieferketten für strategische Transformationsindustrien und welche Schwachstellen gilt es dringend zu beheben?

Die Transformation zur Klimaneutralität erfordert in Deutschland und der EU eine schnelle und entschiedene Investitions- und Modernisierungsoffensive. Die resiliente Versorgung mit den dafür notwendigen Rohstoffen und strategischen Gütern ist dafür elementare Voraussetzung und Grundlage politischer Souveränität in unruhigen geopolitischen Fahrwassern. In unserer neuen Studie untersuchen wir diese zentralen Herausforderungen und schlagen Strategien und Instrumente vor, die eine resiliente Transformation sichern.

Die aktuelle Studie „Souveränität Deutschlands sichern – Resiliente Lieferketten für die Transformation zur Klimaneutralität 2045“ wurde 150 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft vorgestellt mit mit einem hochkarätigen Panel diskutiert. Weitere Informationen zur Vorstellung der neuen Studie finden Sie hier.

Die Wärmepumpe - Mythen und Fakten

Wärmepumpen und Wärmenetze sind neben der energetischen Sanierung die zentralen Strategien für Klimaneutralität im Gebäudebestand.

Gerade die Wärmepumpe ist immer wieder mit nicht mehr zeitgemäßen Vorbehalten konfrontiert: Wie können Wärmepumpen im Bestand eingesetzt werden? Müssen alle Bestandsgebäude zuerst umfänglich saniert werden? Sind Wärmepumpen in der Lage, ausreichend hohe Vorlauftemperaturen zu gewährleisten?

Mit einer 12-teiligen Blogbeitrag-Serie „Wärmepumpen im Bestand“, erarbeitet durch das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme, adressieren wir diese grundlegenden Fragen.

Diskussion | Ausbau der Windenergie | Aufzeichnung

Rainer Baake, Direktor der Stiftung Klimaneutralität, zum Thema „Umstrittene Rotoren – Der stockende Ausbau der Windkraft“ in der Sendung „Agenda“ des Deutschlandfunk am 09. Februar 2022.

Zur Aufzeichnung der Deutschlandfunk-Sendung: hier

SMARD - STROMMARKTDATEN FÜR DEUTSCHLAND

Ein auf erneuerbaren Energien basierendes Stromsystem ist die Grundlage für eine klimaneutrale Volkswirtschaft. Die Plattform SMARD der Bundesnetzagentur zeigt nahezu in Echtzeit die Erzeugung der unterschiedlichen Anlagen, den Verbrauch und weitere Strommarktdaten für Deutschland und teilweise auch für Europa: www.smard.de