Unser neues Gutachten zeigt: Die Pensionsfonds von Bund und Ländern könnten einen wichtigen Beitrag leisten, um den Ausbau der Energienetze zu finanzieren. Doch Portfoliomanager setzen bislang auf veraltete Anlagestrategien und investieren Rücklagen mit einem Gesamtvolumen von 126 Milliarden Euro überwiegend in niedrig verzinste Staatsanleihen und Pfandbriefe.

Anders als bei führenen internationalen Pensionsfonds spielt Infrastruktur praktisch keine Rolle. Das kostet nicht nur Renditen sondern geht auch zulasten des Klimaschutzes: Durch eine Modernisierung der Anlagestrategien ließen sich Milliarden für klimaneutrale Infrastruktur mobilisieren – und zwar völlig ohne zusätzliche Belastung öffentlicher Haushalte.

Allein für den Ausbau der kommunalen Strom- und Wärmenetze würden nach unseren Berechnungen sechs Milliarden zusammenkommen. Damit wäre ein signifikanter Teil der Eigenkapitallücke kommunaler Energieversorger gedeckt, die wir bis 2035 auf mindestens 13 Milliarden Euro taxieren.

In unserem Gutachten „Öffentliche Versorgungsrücklagen können Energienetze finanzieren“ erfahrt Ihr zudem, wie sich moderne Anlagestrategien auf die Rendite auswirken, an welchen Vorbildern sich öffentliche Pensionsfonds orientieren können und welche wichtige Rolle der Deutschlandfonds spielen sollte. Bitte hier entlang.